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Andachtstexte und Losungen

Im 4. Jhd. schrieb der Kirchenvater Augustin: „Unruhig ist unser Herz bis es Ruhe findet in dir, Gott.“

Unruhig sein, getrieben, gehetzt - das ist ein Lebensgefühl, das viele Menschen in unserer schnelllebigen Zeit begleitet.

Und oft wird das Leben auf später verschoben: Wenn das Haus gebaut, die Kinder aus dem Haus sind, wenn der Kredit abgezahlt ist….

Aber plötzlich kommt die Krankheit dazwischen und alles ist anders, von einem Tag auf den anderen, von einer Stunde auf die andere.

Plötzlich ist man herausgenommen aus dem Alltag, den Bezügen, der Familie, dem Freundeskreis, der Arbeitsstelle. Mit einem Mal bekommt alles einen ganz anderen Stellenwert: Der eigene Körper, die Gesundheit, die Seele.

Mit einem Mal wird deutlich, welch großes Geschenk es ist, zu leben und zu atmen.

Aber die Unruhe bleibt, die Fragen: Wie wird es mit mir weitergehen?
Wo ist Gott? Hat er mich jetzt, wo ich krank bin, verlassen?
Unruhig ist unser Herz…

Ruhe finden können, trotz aller Unruhe ist möglich, weil Gott versprochen hat, mich ganz besonders in Krisenzeiten nicht alleine zu lassen und mir Kraft zu schenken. Wenn Jesus sagt: “Ich bin bei Euch alle Tage bis an das Ende der Welt“, dann meint er damit eben nicht nur die Tage voller Sonnenschein, sondern besonders die schweren, dunklen Tage. „Ich bin bei Euch“, damit verspricht er: Ich begleite Euren Weg, gebe Euch Mut für jeden Eurer Schritte, auch wenn sie noch so schwerfallen.

Das verspricht Gott, das kann Ruhe und Gelassenheit schenken, weil Gott auf meiner Seite ist; Ruhe für die Seele und das Herz, weil Gott mir hilft, meinen Weg zu gehen.
„Unruhig ist unser Herz…“

Diese Erfahrung, dass Gott Ihren Weg begleitet und Ihnen Ruhe und Trost schenkt, diese Erfahrung wünschen wir Ihnen.

Ihre
Klinikpfarrer Elke Herich-Schrader und Thomas Schrader

Historisches: Die Glocke aus Kraschnitz

Im Herbst 1946 regte der Lippoldsberger Gemeindepfarrer Martin Wörner an, den ganzen Werkskomplex durch die "Innere Mission" (später "Diakonisches Werk") für karitative Zwecke zu nutzen. Der zuständige Landespfarrer Erich Freudenstein griff die Anregung auf.

Nach komplizierten Verhandlungen mit der amerikanischen Militärregierung und den "Großhessischen Behörden" eröffnete am 12.11.1947 eine Heilstätte für Tuberkulosekranke.

Die "Innere Mission" betrieb die Klinik mit Diakonissenschwestern, die aus dem schlesischen Kraschnitz vertrieben worden waren. In Kraschnitz war 1860 ein "Samariter-Ordensstift" gegründet worden, der sich nach dem Vorbild der "Anstalten" in Bethel zum Diakonissenhaus entwickelte und bis Ende Januar 1945 bestand.

Die Schwestern brachten "ihre" Glocke aus Kraschnitz mit, die aus dem Jahr 1648 stammt. Ursprünglich läutete sie zu den Gottesdiensten in der Kapelle des Gutshofes, später des Schlosses, ab 1864 im Diakonissenhaus.

Heute ruft die kleine Glocke zu den Gottesdiensten in der Klinik Lippoldsberg, die in der Regel samstags um 10.00 Uhr stattfinden.

Das ehemalige Diakonissenhaus in Kraschnitz (Krosnice) dient heute als Woiwodschaftskrankenhaus für Neuropsychiatrie.

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Entdecken Sie auch die historische Glocke aus Kraschnitz.

Weitere Informationen:
siehe Infokasten auf dieser Seite.

Klinik- und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg
verfügen über die Klinikbereiche Innere Medizin und Neurologie sowie über die Rehabilitationsbereiche Neurologische Rehabilitation, Orthopädische Rehabilitation und Innere Rehabilitation.

Ambulante Leistungen in allen medizinischen Fachabteilungen unserer Klinik, umfangreiche Therapieleistungen und ein Hirnleistungstraining, gehören ebenso zu unseren Behandlungsmöglichkeiten.

Unsere Therapieleistungen umfassen die Bereiche:
Physiotherapie (Krankengymnastik), Physikalische Therapie / Bäderabteilung, Logopädie, Ergotherapie, Psychologischer Dienst / Psychotherapie, Neuropsychologie und Diätberatung.

Zu den Services und Einrichtungen in Klinik- und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg gehören:
Schwimmbad und Sauna, ein Fitness-Center "Rehafit 2002", ein Patientencafé mit Kiosk sowie die Klinikseelsorge.

Die Ergotherapieschule Lippoldsberg bildet, als Teil einer der größten Fachklinken für die Rehabilitation schwer betroffener neurologischer Klienten (sog. Reha-Phase B), engagierte junge Menschen zu Ergotherapeuten aus.

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