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KARDIOLOGISCHE FRÜHREHABILITATION - Macher, Muskeln und Metabolik

25.11.2019

Weiterentwicklung digitaler Trainingsmethoden für die kardiologische Frührehabilitation am Waldcampus Lippoldsberg in Kooperation mit den Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen

Patienten trainieren bei akuten sowie chronischen kardiologischen Erkrankungen in einem digital gesteuerten Kraftzirkel mit automatischer Bedienung, kurzen Pausen und kontinuierlicher Aufzeichnung während der gesamten kardiologischen Frührehabilitation. Hier erläutert Philipp Niemeyer, Leiter der medizinischen Trainingstherapie, die Übungen im digitalen Kardio-Kraftzirkel.
Patienten trainieren bei akuten sowie chronischen kardiologischen Erkrankungen in einem digital gesteuerten Kraftzirkel mit automatischer Bedienung, kurzen Pausen und kontinuierlicher Aufzeichnung während der gesamten kardiologischen Frührehabilitation. Hier erläutert Philipp Niemeyer, Leiter der medizinischen Trainingstherapie, die Übungen im digitalen Kardio-Kraftzirkel.

Die Anwendung elektronisch gesteuerter Kraftgeräte ermöglicht heute eine optimierte Verlaufskontrolle von Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit. Nicht nur im Leistungssport sondern besonders in z.B. der kardiologischen Frührehabilitation nach Eingriffen an Herz und Gefäßen sowie chronischer Herzinsuffizienz. Das aus der Fitness bekannte Zirkeltraining bietet in 20 Minuten die Stärkung aller wichtigen Muskelgruppen. Die Elektromotoren bewirken neue Muskelreize sowie eine kontinuierliche Datenauswertung. Die digitalen Geräte messen zu Beginn des Trainings Maximalkraft und errechnen anschließend aus jeder Trainingseinheit Steigerungen sowie Vorschläge zur Erhöhung der Belastbarkeit.

Motivation und Unabhängigkeit der Patienten bei den Übungen

Durch die komplette elektronische Steuerung entfällt das Einstellen der Geräte. An jedem Zirkelgerät wird über ein Chiparmband für jeden Patienten die Sitz-und Hebelstellung wie bei Memorysitzen im Auto, automatisch eingestellt.

Die Patienten sehen am Bildschirm wie schnell und oft sie üben sollen und erhalten am Ende das Ergebnis der Übungen im Vergleich zu Vortagen. Besonders gesteigert werden hierbei die exzentrischen Kraftphasen des „Loslassens“ nach z.B. dem Drücken am Gerät. Für das Wiedergewinnen von Kraft und Ausdauer bei Herzerkrankungen spielen die vom Elektromotor unterschiedlich produzierten Widerstände für Drücken und Loslassen eine entscheidende Rolle. Die neuen digitalen Trainingsgeräte verstärken in idealer Weise die bekannten Effekte zur Wirksamkeit von Kraft- und Ausdauertraining bei kardiologischen Erkrankungen.

"Die digitalen Trainingsprogramme und Geräte geben Patienten und Therapieteam neue Einblicke zur Steigerung von Leistung und Belastbarkeit für den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben."
"Die digitalen Trainingsprogramme und Geräte geben Patienten und Therapieteam neue Einblicke zur Steigerung von Leistung und Belastbarkeit für den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben."

Digitales Kraftausdauer-Zirkeltraining wirkt positiv auf den Stoffwechsel

Die in den Geräten programmierte Software errechnet aus den ständig wachsenden Daten ein biologisches Alter. Kombiniert mit Messungen zu Blutdruck, Ruhepuls und Diabetes sowie weiterer biologischer Marker bspw. aus dem Blut Blut, können künftig möglicherweise wirksamere von weniger wirksamen Übungsmustern unterschieden werden. Gemeinsam mit dem Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen arbeiten die Therapieteams im Klinik- und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg an der Verknüpfung von Alltagstraining und digitalen Therapiemethoden.
Das elektronische Kraft- und Ausdauertraining wird ergänzt durch den Nu-Step, einem Sittzstepper, und einem Tandemfahrrad mit Elektro-Motor. Beide Geräte sind auch geeignet für Patienten mit Lähmungen, damit das Herz-Kreislauf-Training auch für neurologische Patienten nach z.B. Schlaganfall digital erfolgen kann.
Daher wurden in Lippoldsberg neue Robotik-Behandlungsgeräte und Videoplattformen in speziellen Bein- und Armtrainingslaboren angeordnet. Hierdurch sollen bei der Frührehabilitation die negativen Effekte beachtet und vermindert werden.
Vorteile des Arm- und Beinlabors sind, dass die Geräte eine kombinierte Behandlung für alle Organsysteme ermöglichen und die Verbesserung von Leistung, Kraft und Beweglichkeit elektronisch dokumentieren und analysieren. Hierdurch können für die Therapieforschung wertvolle Hinweise gewonnen werden, zum Beispiel wie Therapiestrategien besser überprüft und optimiert werden können.

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Klinik- und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg
verfügen über die Klinikbereiche Innere Medizin und Neurologie sowie über die Rehabilitationsbereiche Neurologische Rehabilitation, Orthopädische Rehabilitation und Innere Rehabilitation.

Ambulante Leistungen in allen medizinischen Fachabteilungen unserer Klinik, umfangreiche Therapieleistungen und ein Hirnleistungstraining, gehören ebenso zu unseren Behandlungsmöglichkeiten.

Unsere Therapieleistungen umfassen die Bereiche:
Physiotherapie (Krankengymnastik), Physikalische Therapie / Bäderabteilung, Logopädie, Ergotherapie, Psychologischer Dienst / Psychotherapie, Neuropsychologie und Diätberatung.

Zu den Services und Einrichtungen in Klinik- und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg gehören:
Schwimmbad und Sauna, ein Fitness-Center "Rehafit 2002", ein Patientencafé mit Kiosk sowie die Klinikseelsorge.

Die Ergotherapieschule Lippoldsberg bildet, als Teil einer der größten Fachklinken für die Rehabilitation schwer betroffener neurologischer Klienten (sog. Reha-Phase B), engagierte junge Menschen zu Ergotherapeuten aus.

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