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Liebe zukünftige Ergo’s ☺

Mein Name ist Jeanin vom 57-zigsten Lehrgang und ich habe mein Examen Ende September 2013 in der Ergotherapieschule Lippoldsberg absolviert. Um euch einen kleinen Einblick in das Leben „Auf dem Berg“ zu verschaffen, teile ich gern mit euch ein paar meiner Erinnerungen aus meiner Zeit in der Ausbildung.

Der Berg wird von allen Schülern liebevoll „Lippi-Hill“ genannt und ist für viele zu dieser Zeit ein wichtiger Teil des Lebens. Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Leben dort sehr familiär ist, wie im Folgenden deutlich wird.

Zu jedem ersten Schultag eines neuen Semesters wird ein gemeinsames Kaffeetrinken mit der gesamten Schule veranstaltet. Diese Tradition finde ich persönlich sehr schön, da man die Gelegenheit hat, sowohl die Schüler aus dem eigenen Kurs, als auch aus höheren Semestern besser kennen zu lernen. Außerdem nimmt dieses lockere Zusammensitzen die erste Aufregung für den Start in einen neuern Lebensabschnitt.
Die Ausbildung ist geteilt in theoretische und praktische Abschnitte. Das erste Jahr besteht ausschließlich aus theoretischem Unterricht. In diesem werden vor allem die Grundlagen der Ergotherapie, sowie die Anatomie des menschlichen Körpers, Berufskunde, Sozialwissenschaften etc. vermittelt. In meinen Augen hat mir der kursübergreifende Unterricht am meisten gefallen. Viele Fächer wie z.B. BAP ( Biologie, Anatomie & Physiologie) wird für das erste und zweite Semester gemeinsam unterrichtet. Dies hilft vor allem den neuen Semestern sehr gut, um sich besser in die neuen Fächer einzufinden.
Außerdem kann man oft gut voneinander lernen, nach dem Motto: Schüler helfen Schülern.
Dadurch wird auch der Zusammenhalt der Schüler untereinander gestärkt.
Neben den theoretischen Anteilen des ersten Semesters lockert der Unterrichtsinhalt Ergotherapeutische Mittel mit handwerklichen Arbeiten die Woche auf. Neue eigene Fähigkeiten können bei Peddigrohr-, Ton- oder Holzarbeiten entdeckt werden.

In meinem ersten Jahr der Ausbildung habe ich in Offenbach in einem Appartement gewohnt. (Die Häuser haben auf dem Berg Namen von Städten! ☺)
Das Appartement hat zwei möblierte Zimmer, ein Bad mit Dusche, eine Küchenzeile im Flur und einen kleinen Balkon. Damals habe ich mich schnell dort eingelebt, da ich mir zum einen mein Reich gemütlich eingerichtet habe und zum anderen sehr viele Schüler im Wohnheim in Haus Kiel oder in Haus Offenbach wohnen. So verbringt man nicht nur viel Zeit während der Schule, sondern auch viel Zeit in der Freizeit gemeinsam. Solltet ihr Zweifel haben, weil die Schule sich im „Wald“ befindet, und man dadurch weniger erlebt kann ich euch versichern, dass dem nicht so ist.
Zu meiner zeit und das ist noch nicht so lange her, fanden viele Feiern im Schüleraufenthaltsraum in Haus Kiel statt. Auch gibt es zu jedem Semesterbeginn eine Erstsemesterparty, die immer unter einem passenden Motto die Nacht zum Tag macht. ☺
Nach dem ersten Jahr folgt ein halbes Jahr praktische Ausbildung. Die Praktikumsplätze aus den einzelnen Praktikumshäusern, mit denen die Schule unter Vertrag steht, werden im Kurs untereinander aufgeteilt. Das hat den Vorteil, dass die Schule sicher gehen kann, dass die Stelle gute Voraussetzungen hat und jeder Schüler eine gute praktische Ausbildung genießt. In der Zeit begleiten die Anleiter des jeweiligen Praktikums den Schüler, aber auch die Schule steht bei Fragen jederzeit zur Verfügung. Außerdem werden in jedem Praktikum zwei Schultage organisiert, bei denen Fragen geklärt werden können, Berichte über Patienten besprochen werden, aber auch zur Begleitung des Praktikums eine Supervision durch eine Psychologin der Klinik stattfindet.
In den folgenden Semestern wechseln sich theoretische und praktische Abschnitte ab. Aus meine Erfahrungen finde ich diese Art der Ausbildung sehr gut, da ich mich für jedes Praktikum gut von der Schule vorbereitet gefühlt habe. Außerdem wird so das Fachwissen deutlich gefestigt.
Spannend wird es dann letztendlich im Examenssemester. Trotz des vielen Stresses in dieser Zeit kann ich nur positiv zurückblicken, da ich sehr viel Unterstützung und Geduld von den Dozenten erfahren habe. Ich würde sogar sagen, dass ich damals die richtige Entscheidung getroffen habe, da ich eine sehr gute Ausbildung genoss und nun im Berufsleben mit einer sehr guten Basis durchstarten kann.
Außerdem genießt jeder Schüler durch die Zertifizierung der Schule durch den DVE große Vorteile. Nicht nur in der näheren Umgebung ist die Schule für ihre gute Ausbildung bekannt, sondern auch in Richtung Bremen/Hamburg. Dies kann ich aus eigener Erfahrung versichern.

Ich hoffe, dass ich euch mit meinen Zeilen einen kleinen Eindruck verschaffen und euch von der Schule überzeugen konnte ☺.
Ich wünsche euch eine schöne Zeit auf dem „LIPPI-HILL“,
ihr werdet`s nicht bereuen! ☺

Liebe Grüße Jeanin

Die Ergotherapieschule Lippoldsberg bildet, als Teil einer der größten Fachklinken für die Rehabilitation schwer betroffener neurologischer Klienten (sog. Reha-Phase B), engagierte junge Menschen zu Ergotherapeuten aus.

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Klinik- und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg
verfügen über die Klinikbereiche Innere Medizin und Neurologie sowie über die Rehabilitationsbereiche Neurologische Rehabilitation, Orthopädische Rehabilitation und Innere Rehabilitation.

Ambulante Leistungen in allen medizinischen Fachabteilungen unserer Klinik, umfangreiche Therapieleistungen und ein Hirnleistungstraining, gehören ebenso zu unseren Behandlungsmöglichkeiten.

Unsere Therapieleistungen umfassen die Bereiche:
Physiotherapie, Physikalische Therapie, Logopädie, Ergotherapie, Psychologischer Dienst / Psychotherapie, Neuropsychologie und Diätberatung.

Zu den Services und Einrichtungen in Klinik- und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg gehören:
Schwimmbad und Sauna, ein „e.Motion" - Zentrum für Prävention und Sporttherapie, ein Patientencafé mit Kiosk sowie die Klinikseelsorge.

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